Galerie RAINER GRÖSCHL
LAURA BENZ
Phantomic
Im August 2026 zeigen wir Arbeiten von Laura Benz. Eröffnung 01. August 26 ab 19:00 Uhr.
Die Arbeiten von Laura Benz wirken unmittelbar und eindringlich. In ihren zumeist großformatigen Malereien treffen präzise gesetzte und grafisch klare Strukturen auf offene, fragil anmutende malerische Passagen. Figurative Splitter und rätselhafte Elemente treten als flüchtige Phantome auf, die sich jeder eindeutigen Fixierung entziehen. Sie oszillieren zwischen Vertrautem und Fremdem und halten den Blick in einem Zustand des Unsicheren. Motive wie Arbeitsanzüge, Handschuhe oder andere Gebrauchsobjekte spannt Benz in den Bildraum ein und verleiht ihnen durch eine minutiöse, an Siebdruck erinnernde Malweise eine besondere Prägnanz und Dichte. Sie verweisen auf eine vermeintliche menschliche Präsenz und bewegen sich zugleich zwischen Körper und Hülle, Nähe und Abwesenheit. So entstehen dynamische Bildräume, die den Blick der Betrachtenden irritieren, verschieben und ihn tief in einen visuellen Kosmos hineinziehen.
Highlight im August:
Sie schätzen gute Gespräche, kommen gerne mit Menschen zusammen?
Dann ist dieser Abend genau das Richtige für Sie:
Laura Benz führt durch ihre Ausstellung und
Michel Fischer kocht für uns...
...ein besonderer Abend für alle Sinne... mehr
GESA LANGE
GADEM
Im SEPTEMBER 2026 zeigen wir Arbeiten von GESA LANGE. Eröffnung am Mittwoch, den 02.09. ab 19:00 Uhr.
Ausgehend von der These, dass die Linie nicht eigenständig, sondern die Benennung für eine Form der Fläche ist, beschäftigt sich Gesa Lange in ihren Graphit- und Fadenzeichnungen mit Grenzen, Überschneidungen, Zuständen und Momenten im Allgemeinen. Im Fokus stehen dabei flüchtige Zwischenräume, die bei der Transformation von einem Zustand in einen anderen entstehen und sich dem direkten Zugriff entziehen. Daraus erwächst die Frage, ob es überhaupt abgeschlossene Zeiträume gibt, oder ob sich jeder Augenblick in einem unbestimmten Schwebezustand befindet. Um das Jetzt zu erfassen, bedarf es einer ständigen Neujustierung – bedingt durch die Durchlässigkeit und Verschiebung unterschiedlicher Zeitebenen. Als ordnende und orientierende Basis dienen der Künstlerin dabei stets geometrische Raster und Muster.


































